Nandri Kinderhilfe e.V.

Das Corona-Virus vereint uns alle

Das Corona-Virus vereint uns alle Unsere Welt wird gerade durch das Covid-19 Virus enorm durcheinandergewirbelt. Familien rücken näher zusammen, die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust oder das ungewohnte Arbeiten von zuhause lässt uns über viele Dinge neu nachdenken. Und bei aller sozialer Distanz vereint sie uns in der Sorge um unsere Lieben, andere Menschen und uns selbst. Und das hat keine Stadt-, Landes- oder Kontinent-Grenzen. Daher möchten wir Ihnen als treue Unterstützer von Nandri und der Kinder und Familien in Südindien mitteilen, wie sich die Situation dort gerade entwickelt und wie es unsere Kinder und Familien dort betrifft: Indien hat das Virus erst spät erreicht und die offiziellen Zahlen sind noch relativ gering. Die indische Regierung hat jetzt dennoch mit drastischen Einschränkungen (Wirkung zum 22.03.2019) auf das öffentliche Leben reagiert: Aufforderung zu Hause zu bleiben für Einwohner über 65 Jahre und Kinder unter 10 Jahren, Schließung von Schulen bis zum 31.03.2020 (außer den Abschlussklassen 10 und 12) und Ausgangssperren werden gerade diskutiert. Die Situation ändert sich laufend. Was heißt dies für unsere Kinder und Familien?Die Little Flower High School hat alle Kinder (außer den Klassen 10 und 12) nach Hause in die erweiterten Ferien geschickt. Weil das Schuljahr fast zu Ende ist, hat das aus schulischer Perspektive keine größeren Auswirkungen. Allerdings können wir so die Kinder nicht mehr in der Obhut der LFHS behalten. Entscheidend wird sein, ob wir die Kinder zu Beginn des neuen Schuljahres im Juni dann wieder aufnehmen dürfen. Das Virus ist im wahrsten Sinne für die Bewohner in den Irular-Dörfern „weit weg“. Die Sorge um die tägliche Nahrung und Arbeit ist der vordringendste Gedanke. Außerdem befinden sich die Dörfer weit entfernt von größeren Städten, was das Ausbreitungsrisiko reduzieren sollte. Trotzdem sind Gesundheitsbeauftragte unterwegs, um aufzuklären, wie man sich verhalten muss. Unsere Sozialarbeiter verabreichen weiterhin traditionelle Heilmittel wie Papaya-Blätter-Tee, die das generelle Infektionsrisiko vermindern sollte. Wir werden – ohne die Sicherheit und Gesundheit unserer Sozialarbeiter zu gefährden – die Versorgung der Dörfer mit Nahrung und Betreuung sicherstellen solange wir das können und dafür auch mehr Mittel bereitstellen. Verabreichung von Papaya-Blätter-Tee Bei meinem letzten Besuch 27.02.-08.03.2020 vor Ort konnte ich mich wieder davon überzeugen, dass Ihre Spendengelder ihre segensreiche Entwicklung entfalten. Dazu wird es in Kürze einen Patenbericht geben. Auch über den Schulausflug, der zum Glück noch stattfinden konnte, berichten wir in Kürze. Bitte bleiben Sie gerade in diesen schwierigen Zeiten den Kindern als Sponsoren erhalten, wir werden die Mittel auch dazu einsetzen, in der aktuellen Situation z.B. mit Reis, Nahrungsmitteln, Desinfektions- und Hygienemitteln zu helfen. Steffen Roehn im Namen des gesamten Nandri-Vorstands,20.03.2020

Silvester in Thondamanallur – unser Flugkapitän im Einsatz bei den Kindern

Silvester in Thondamanallur – unser Flugkapitän im Einsatz bei den KindernTemperaturen um die 28°C zusammen mit einer quirligen und hoch motivierten Schar Kindern waren die Ingredienzien für einen besonderen Jahreswechsel ins neue Jahrzehnt. Mit Francis, der guten Seele und unermüdlichen Helferin vor Ort in Chennai, ging es mit den voll Sachspenden prall gefüllten Koffern in Richtung Süden ins Dorf Thondamanallur. Verabreichung von Papaya-Blätter-Tee Beeindruckend war der Besuch auf der zum Dorf gehörenden Farm, auf der die Früchte der Pflanzen in „5 Stockwerken“ reifen. Von Bohnen als Bodendeckern über Artischocken bis ganz oben Mangos und Bananen. Im Dorf selber wurde ich von leuchtenden Kinderaugen empfangen. Mit kleinen aber sehr lebendigen Aufführungen beeindrucken mich Mädchen und Jungen gleichermaßen. Gedichte und Gesänge erzählen von einem bewussten Leben mit Freude und dem Willen zu lernen Dann folgt die Vorführung einiger Experimente, die die Kinder im Rahmen ihrer außerschulischen Bildung im Dorf erhalten. Santharuban besitzt ein Master Abschluss als Ingenieur und unterrichtet tagsüber in einem nahe gelegenen Polytechnic College und abends die Kinder im Dorf. Unterstützt durch die Arbeit von Nandri und Francis erhalten die Kinder so zusätzliche Motivierung und neue Erfahrungen. Mit Geschick und Konzentration gab es ein Experiment zur Elektrizität, Sauerstoffbedarf und Ausflussgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Druckhöhe. Abschluss war das gemeinsame sehr geschmackvolle Abendessen im von Nandri gebauten Dorfzentrum. Für den 1. Januar hatte ich einen Fahrrad-Pflege und Reparatur Workshop geplant, in dem ich zusammen mit den Kindern bzw. Jugendlichen die Pflege und kleine Reparaturen durchgeführt habe. Einer meiner Nachbarn bei mir zu Hause hatte mir noch eine große Sammlung an kleinen Fahrrad-Ersatzteilen, Flickzeug und Werkzeug zusammengestellt, weil er seine Garage eh schon ausmisten wollte. Ich selbst habe noch kleine Drahtbürsten zum Reinigen der Ketten, Kettenöl, Luftpumpen, Schrauben, Zangen und Schraubenschlüssel dazu besorgt. Ein separater Koffer voll mit Fahrrad-Teilen. Weit über 40 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen von Nandri unterstützten Dörfern waren zusammengekommen. Luft aufpumpen, Kette säubern und ölen, Bremsen nachstellen, Bremsbacken erneuern, Kettenspannung einstellen, Pedale erneuern, Lagerspiel einstellen usw. …. ich war überwältigt vom Interesse und der Disziplin, mit der wir diesen Workshop erfolgreich gestalten konnten. An einem separaten „Mädchen-Tisch“ durften diese ebenfalls im Team die Arbeiten ausführen. Und dann durfte mein eigenes großes Anliegen nicht fehlen: Das Säubern des Dorfes vom herumliegenden Plastikmüll. 4 gemischte Gruppen aus Jungen und Mädchen mussten um die Wette das Areal von Plastikmüll säubern. Und selbst für die Kinder war es beeindruckend, welche Menge da zusammenkam. Zum Schluss und als Belohnung übergab Francis die von Monika zusammengestellten Sachspenden an die Kinder. Was mir bleibt:Ein unvergessliches Erlebnis zum Jahreswechsel, ein besonderes Silvester, strahlende und begeisterte Kinder, ein Reichtum an Lächeln und Glück! Die Erfahrung, wie die Kinder es genießen und wertschätzen, dass man Zeit und Aufmerksamkeit mit ihnen teilt. Das Wissen, wo die Geldspenden und jede noch so kleine Kleiderspende, Spielzeug etc. dort ankommt, wo sie benötigt wird. Januar 2020

Monika Gerbas besucht die Projekte in Indien

Monika Gerbas besucht die Projekte in IndienAlle 500 Kinder und Familien, die Nandri in Tamil Nadu unterstützt, haben sich sehr darauf gefreut: Die Gründerin und Vorsitzende der Nandri Kinderhilfe, Monika Gerbas, hat sich auf den langen Weg nach Tamil Nadu gemacht. Mit ihr im Gepäck: Über 20 Koffer mit Kleider- und Sachspenden, die uns eine tolle Gemeinschaft von Lufthanseaten nach Südindien gebracht hat – über die letzten Monate hinweg. Und natürlich viele Ideen für die Projekte. Begleitet haben Monika dieses Mal Steffen und Claudia Roehn, die seit drei Jahren den Verein auch mit Arbeitsbesuchen vor Ort in Indien unterstützen. Little Flower High School Unser längstes und sehr erfolgreiches Projekt – die LFHS – bereitet Monika Gerbas einen besonderen und sehr berührenden Empfang: Mehr als 200 Kinder, die Lehrerinnen und der Schuldirektor Arputham mitsamt Köchinnen, Schulbusfahrer und Nachtwächterinnen stehen auf dem Schulhof und empfangen Monika mit vielfachen und schallenden „Welcome Mam“. Einige Tränen vor allem bei den langjährigen Lehrerinnen und den Angestellten fließen, bevor die Gründerin von Nandri Kinderhilfe sich den Kindern widmen kann. Die Kinder erhalten je einen Satz Kleider (Rock/Hose, Hemd/T-Shirt, Unterhose, Handtuch, Shampoo und Seife) aus den Händen von Monika, die die vielen Koffer gemeinsam mit ihren Helfern vorher ausgeräumt und sortiert hat. Für die Kinder ist das wie ein Zusammentreffen von Weihnachten und Diwali (indisches Lichterfest vgl. mit unserem Weihnachten) in einem Moment. Die Freude in den Augen und das aufgeregte Getuschel beim Anstehen für die „Kleiderausgabe“ bei Monika Gerbas zeigt, wie wichtig Kindern diese Aufmerksamkeiten sind. Natürlich geht es Nandri in erster Linie um die gute Ausbildung der Kinder. Wir kontrollieren die mit Nandri-Geldern ausgeführten Reparaturen an der Schule (Elektrik, Wasser, Toilette, Küche), die neuen Labore für die 9. und 10. Klasse und besprechen die Weiterentwicklung der Schule mit dem Direktor. Auch die von unserem Firmensponsor gestifteten Laptops werden im IT-Schulungsraum in Betrieb genommen. Gespräche mit den Lehrerinnen zeigen uns die Nöte der Kinder auf. Insgesamt wird die Schule gut von den Tagesarbeitern in den umliegenden Ziegelsteinfabriken angenommen. Die Schule hilft, die Kinder das ganze Jahr zu ernähren und ihnen eine gute Schulbildung zu geben – und damit die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Die Klassen werden dann noch besucht, bevor die Kinder in ihre Diwali-Ferien für ein paar Tage die Schule verlassen. Die Ruhe gibt uns die Gelegenheit, viele Dinge mit dem Direktor und den Lehrern zu klären. Wie immer gibt es weit mehr Bedarfe, als wir von Nandri aus in der Lage sind zu finanzieren, also geht es um die Wahl der richtigen Schwerpunkte. Am Ende besuchen uns einige Studentinnen, die wir nach dem erfolgten Schulabschluss bei ihrem Studium unterstützen. Wir setzen darauf, dass diese als Vorbilder dienen und einige von ihnen auch als Lehrerinnen wieder an die Schule zurückkehren. Irular-DörferEinen besonderen Schwerpunkt setzen wir dieses Mal auf das Dorf Veeranakunnam, das wir in diesem Jahr neu in die Förderung aufgenommen haben: Die kleine Hütte vor dem Tempel ist gebaut und wird rege für Kindergarten (ca. 15 Kinder) und die Abendschule (ca. 20 Kinder) genutzt. Die Kinder sind dieses Mal besser gekleidet und die eingeführte regelmäßige Ernährung zeigt ihre gute Wirkung. Wir stehen dort ganz am Anfang, also heißt es, die Eltern davon zu überzeugen, ihre Mädchen nicht früh zu verheiraten, sich um den regelmäßigen Schulbesuch zu kümmern und beim Betrieb unseres kleinen Centers zu helfen. Monika verbringt dort viel Zeit mit den Kleinen, um auch diesem Center und eine persönliche Beziehung zu den Kindern zu entwickeln. Sie ist für alle dort einfach „Grandma“. Wir besuchen natürlich auch die anderen Dörfer und überzeugen uns von den Fortschritten, nehmen uns Zeit für die Sorgen und neuen Bedarfe. Besonders erfreut hat uns wieder der Lehrer von Thondamanallur, der mit den Kindern einfache physikalische Experiment macht, die uns diese mit Begeisterung vorstellen. Zwei Studentinnen, die Nandri fördert, sprechen mit den Kindern – sie sind wichtige Vorbilder für die Jüngeren und diese hängen mit ihren Augen und Ohren an ihren Lippen. Die Armut der Bewohner von Sirupinayur hat uns dieses Mal besonders bewegt: Wir haben bei strömendem Regen im Monsun die ärmlichen Hütten der Irular besucht. Wer in der westlichen Welt aufgewachsen ist, kann sich solche Armut und schlimme Verhältnisse kaum vorstellen. Was uns bewegt: Wir sind in jeder noch so armen Hütte herzlich willkommen und kleine Errungenschaften vor allem der Kinder werden uns stolz präsentiert. Die Lehrerin in Sirupinayur kümmert sich rührend um die Kinder und stellt uns den Jungen vor, den sie von der Straße wieder zurück in die Schule geholt hat. Sie ist ein Vorbild für viele Frauen und Kinder dort und eine Stütze unserer Arbeit. FazitMonika Gerbas kann auf eine fast zwanzigjährige Arbeit in den ärmsten Gebieten von Tamil Nadu zurückblicken. Für die unterstützen Kinder ist sie einfach „Grandma“ und ist wärmstens empfangen worden. Ihre Prägung und Einfluss sorgen für höchsten Respekt bei den Kindern, Familien, Dorfältesten und Offiziellen. Es ist wichtig, dass sie durch diese Besuche vor Ort erfährt, was gut läuft – und was verbessert werden muss. Damit weiterhin die Gelder unserer Spender und Paten zum besten Wohle der Kinder und Familien eingesetzt werden. Davon konnten wir uns wieder einmal bei unserem Besuch überzeugen. Claudia und Steffen Roehn, November 2019

FORTSCHRITTEBesuch der Projekte in Tamil Nadu

FORTSCHRITTE Besuch der Projekte in Tamil Nadu Anfang Juli haben wir turnusgemäß unsere Projekte besucht. Wir möchten mit diesem Blog kurz und zeitnah informieren, der ausführliche Patenbericht folgt später. Besonders interessiert hat uns das Dorf Veeranakunnam: Nandri hat dort ein kleines Zentrum errichtet, das im Frühjahr 2019 eröffnet wurde. Wir konnten die 30 Kinder und viele Eltern treffen, die von dieser neuen Unterstützung profitieren und schon jetzt waren Fortschritte zu sehen: Bessere Kleidung und ausreichende Nahrung vor allem für die kleineren Kinder des Kindergartens. Die älteren Kinder gehen regelmäßig zur Schule und werden abends unterrichtet. Eine Herausforderung stellt die Wasserversorgung da – wir müssen einen Brunnen bohren wegen der großen Trockenheit. Bitte denken Sie doch über eine Spende dafür nach. Die Little Flower High School hat erfolgreich den Betrieb der 9. und 10. Klasse aufgenommen. Durch Spenden eines unserer langjährigen Firmensponsors konnte auch der Betrieb eines Computerunterrichtsraums aufgenommen werden. Ebenfalls konnten wir uns auch davon überzeugen, dass die notwendigen Reparaturen an Toiletten, Elektrik und die Bohrung eines neuen Brunnens durchgeführt worden sind. Ganz besonders freut uns die größer werdende Anzahl an Studierenden, die Nandri nach dem erfolgreichen Besuch der Schulen und unserer Zentren nun auch bestmöglich unterstützt. Erste Absolventen arbeiten sogar mittlerweile im sozialen Bereich und damit hat die Philosophie von Nandri nachhaltige Ergebnisse erbracht: Die heranwachsende Generation durch Bildung aus dem Teufelskreis von Armut, Kinderarbeit und früher Verheiratung zu befreien.

Neugeborenes braucht dringend Paten!

Neugeborenes braucht dringend Paten!Krishnaveni in Thondamannalur hat Ihr 11tes Kind zur Welt gebracht. Das kleine Mädchen ist noch ohne Namen. Das Kind hat bereits im Mutterleib gehungert, das wird so bleiben, bis es Reis essen kann. Die Mutter ist nach 11 Geburten total entkräftet und hat nicht genug Milch. Wir versuchen die Kleine durch Zusatznahrung am Leben zu erhalten und hoffen, Hirnschäden durch Hunger zu vermeiden. Weitere Kinder wird es nicht geben, da diese Geburt als erste im Hospital stattfand. Somit war die Sterilisation möglich. Dieses Kind braucht dringend eine Patin / Paten.

Three months intensive Course on Sewing and dress making

Three months intensive Course on Sewing and dress making Period of the course: November 2018 to February 2019Date of Exam: 23.02.2019Date of certificate award Function: 03.03.2019 There are lot of drawbacks for women to earn money to support their family income due to various reasons. Domestic chores, caring for young children and sending children to school are major setbacks for women to earn for their living. For such women sewing and dress making is a good vocational skill to earn some money to support the family income during their leisure time. Nandri tailoring center was opened with an objective of imparting vocational skills to young unmarried and married women in a more flexible manner to suit the needs and timings of women. Initially, when the center was opened in 2017, the sewing course was very flexible and the students came according to their convenience and learnt stitching of blouses and other women’s wear. Later a formal three months course and a special curriculum was developed based on the past experience of the tailoring center. A three months intensive course (14 week package with 18 hours in a week) comprising of basic stitching, pattern cutting and stitching of children wear and women’s wear was taught during the training. The course helped the women to acquire the skills in a more professional manner. An examination was also conducted after the course to assess the skills acquired by the candidates. Certificates were issued to all the candidates who completed the course successfully. There were five candidates from a remote tribal village known as Thondamanallur about 60 kilometers away from the place of training. After knowing the interest of the women to learn sewing, we provided an opportunity for them to attend the course by providing the cost for their transport, lunch and materials required for learning. They completed the course successfully. To appreciate their interest and to help them to earn for their living, Nandri provided sewing machines for them.

Mai 2019: Die erste Generation von Nandri-Kindern geht aufs College

Mai 2019: Die erste Generation von Nandri-Kindern geht aufs College Nandri hat das Ziel, durch Bildung die Situation von ausgegrenzten und armen Kindern und Familien nachhaltig zu verbessern. Da ist es besonders schön zu sehen, dass nun die erste Generation an Kindern, die ein Großteil ihres Lebens durch Nandri gefördert und unterstützt worden sind, nun auf Colleges gehen. Lesen sie dazu unten den Bericht (in englischer Sprache) von unseren Sozialarbeitern vor Ort. Die fünf Mädchen gehen ihren eigenen Weg und entgehen so dem Schicksal einer frühen Verheiratung oder Arbeit unter schlimmsten Bedingungen. Sie werden damit zu Vorbildern vieler anderer Kinder – und können ihren eigenen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der Ureinwohner Indiens leisten. Sie als Sponsoren, Paten und Mitglieder des Vereins können sich mit uns über den schönen Erfolg unserer gemeinsamen Anstrengungen freuen! Vasanthi, A First generation scholar hailing from Irula tribal family from a remote village known as Illeedu, situated in Cheyyur Taluk of Kanchipuram district. Father is sick and unable to go for work. Mother goes for agricultural labour that is not regular. Parents are not willing to send the girl for higher education and wanted her to go to a garment factory to earn money for her marriage. Vasanthi is very determined to pursue college education. We Care helped her to finish her higher secondary in a boarding school at Kuppaianallur managed by Jesuit priests. We Care is providing all the necessary support for Vasanthi to complete her college education. She has applied for B.Com in Stella Maris College. Nirmala, A first generation scholar from Irula tribal community from Illedu village in Kanchipuram district. Nirmala lost her father when she was young. Mother is an agricultural labourer. Nirmala studied in Government Higher Secondary School in Chunambedu, a very remote village in Kanchipuram district. She was able to pass with minimum marks as there are no teachers in the Government school. Nirmala is ambitious and wants to get college education. She has applied for B.Voc (Sustainable Energy Management) in Stella Maris College. We Care will provide all the necessary support for Nirmala to complete her college education. Sindhu Bairavi, A first generation scholar from Scheduled caste community (SC) from Thondamanallur village in Lathur block of Kanchipuram District. She also lost her father when she was 10 year old. Mother is working as a domestic maid. She attended our tuition program for the past six years. She was provided with bicycle to go to High School in nearby village and financially supported to complete her Higher Secondary in a private School in nearby town Pavunjur. She is very ambitious and wants to pursue college studies. She has applied for B.Sc (Plant Biology and Plant Biotechnology) in Stella Maris College. We Care will provide all the necessary support for Sindhu Bairavi to complete her college education. Ashwini A first generation scholar from Scheduled caste community (SC) from Thondamanallur village in Lathur block of Kanchipuram District. Her parents are casual labourers. Ashwini attended our tuition program for the past six years. She was provided with bicycle to go to High School in nearby village and financially supported to complete her Higher Secondary in a private School in nearby town Pavunjur. She is very ambitious and wants to pursue Medicine. She is preparing to write National Eligibility cum Entrance Test (NEET). We Care will provide all the necessary support for Ashvini to complete Medical Course. Manju is a first girl completed her school finals in Pulikkundram Irula tribal colony known as Monika Nagar. This colony was developed by Nandri Kinderhilfe e.V in 2015 to provide a better living place to the poor Irula families living near a pond without any basic amenities. Manju is a role model for other children living in this village. Though very much interested to pursue higher studies, she was very hesitant to go to college due to her difficulty in learning English language and mathematics. She was counseled by the teachers and volunteers and now Manju is ready to go to college. She was admitted in Annai Theresa Women’s College in Thirukkazhukundram, a small situated near her village.

Eröffnung des neuen Betreungszentrums in Veeranakunnam

Eröffnung des neuen Betreungszentrums in VeeranakunnamNach einigen Monaten Vorbereitungszeit, viel Arbeit durch unsere lokalen Sozialarbeiter und nicht zuletzt durch Ihre Spenden ist es geschafft: Das neue Betreuungszentrum in Veeranakunnam ist am 24.3.2019 eröffnet worden. Damit bekommen die 46 Kinder durch gute Ernährung und Ausbildung eine neue Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben. Freuen Sie sich über den Bericht in englischer Sprache von unserem Team vor Ort in Indien. Veeranakunnam center opening on 24th March 2019 Veeranakunnam village: Veeranakunnam is a small village located in Madhurandagam block of Kancheepuram district, Tamil Nadu. There are 52 Irula families living in this village. 16 Pre-School children 30 School going Children are in the village and they are first generation learners as their parents are totally illiterates. Parents are very interested in children’s education, but children find it difficult to cope with formal school environment. Due to this frequent absenteeism, poor performance and lack of interest in education was observed. Since parents goes for work early morning, children quit classes and spend time in the bushes and forests catching squirrels, rats and small birds. Some of the families in this village go to work in brick kilns in Pavunjur town during summer. They also take their young children with them when they go for work. Children play near the bushes and in sand. Due to this they are infected and suffer from many ailments, wounds and ulcers. Only four children are studying in high school and all the others are in primary school. Boys go for work at a very young age of 13 years and girls get married at 13 years. Our additional support and motivation will help the children to concentrate more on their studies, learn life skills, and change their outlook of life that will help them to improve their living condition with self-respect and dignity. We converted their small temple into a children’s center and started evening tuition two months ago. We inaugurated the center in a formal manner on 24th March 2019 in the presence of village leaders and parents. Village leader opened the center by cutting the ribbon. Village leader, irula community leader, guests from other centers lighted the traditional oil lamp. Children sang devotional songs, made dance performances and recitation of poems and so on. Teachers from other centers viz. Sirupinayur and Thondamanallur came to motivate the parents. They shared about the functioning of their centers and asked the parents to make use of the opportunity to educate their children. Children from Thondamanallur came to participate in the function and made a beautiful dance performance to grace the occasion. Senior children from Thondamanallur shared their experience about their study center and explained that the center is like their second home and they learnt not only lessons but also gardening, making their area clean without plastics, making handicrafts and so on. Children had lunch after the inaugural function.

Von Nandri geförderter 12jähriger Irular-Junge gewinnt den 3. Platz im Schreibwettbewerb

Von Nandri geförderter 12jähriger Irular-Junge gewinnt den 3. Platz im Schreibwettbewerb Palayamuthu is a 12 year old student from Sirupinayur village in Tamil Nadu. He is one of the brightest children from irula community. His parents are illiterates and very poor. Father goes for wood cutting and for agricultural labour that could not provide regular income to feed the four member family properly. But Palayamuthu and his brother are very bright and brilliant. They made use of the opportunities provided by Nandri through its special tuition, motivation and an evening meal that showed tremendous improvement in their education and extracurricular activities. Palayamuthu participated in a district level essay competition and won third prize. He solved a crossword puzzle published in a reputed children’s magazine and won cash prize. He is an example that If children from impoverished environment are provided with opportunities, they could achieve great progress in their life.

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