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Paten-Bericht zur Indien-Reise vom 17.01.2026 bis 26.01.2026 von Elke Merswolken
Am 17.01.2026 sind wir frühmorgens in Chennai gelandet. Nach einem kurzen Frühstück ging es gleich weiter zu Francis, unserer Sozialarbeiterin vor Ort für die Irular-Dörfer. Ein herzliches Willkommen war das.
Vorab möchte ich noch ein paar Gedanken teilen.
Die Armut der Irular ist unbeschreiblich. Viele sprechen nur ihre eigene Sprache (Tamil) und sind mit Hindi, der Landessprache in Indien, nicht vertraut. Das war mir nicht bewusst. Englisch ist da erstmal ganz weit weg. Die Irular leben schon immer als Ureinwohner im und von dem Wald und haben daher eine ganz eigene Lebensauffassung. Das macht es nicht immer leicht in der indischen Gesellschaft.
Ich möchte heute meinen Focus nicht auf die einzelnen (für mich) unaussprechlichen Orte legen, sondern auf die Arbeit, die vom Vorstand geleistet wird und die ich begleiten konnte.
In jedem Dorf und auch in der Little Flower Highschool wurden wir aufs Herzlichste begrüßt. Das neue Gebäude in Veeranakunnam ist wirklich schön geworden.
Die Dörfer unterscheiden sich in der Größe und Ausstattung. Im Prinzip ist der Ablauf aber ähnlich. Die Kinder kommen nach der Schule in die Tuition-Center, wo ihnen bei den Hausaufgaben geholfen wird und ggf. noch z.B. Englisch unterrichtet wird. Abschluss ist immer das gemeinsame Abendessen.
Was macht der Vorstand? Natürlich spielen Darbietungen der Schüler eine Rolle, um zu sehen, wie die Kinder sich entwickeln. Aber dann fängt die eigentliche Arbeit erst an.
Anwesenheiten werden geprüft. Kommen Kinder nicht regelmäßig, wird versucht ein Gespräch mit den Eltern zu bekommen. Hier stehen die Sozialarbeiter helfend zur Seite.
Es wird mit den Lehrern gesprochen. Wie fühlen sie sich und wie sehen sie die Entwicklung der Kinder. Benötigtigen die Lehrer eventuell noch Unterstützung. In einigen Centern gab es neues Personal, wo seitens des Vorstands nochmal genauer hingeschaut werden muss.
Dann wird mit jedem einzelnen Kind gesprochen. Wie geht es dem Kind, wie ist die familiäre Situation, wie geht es gesundheitlich, was macht die Schule. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, ist aber wichtig, da jedes Kind gesehen wird.
Die Anwesenheitslisten der Kinder sind sehr wichtig, um zu prüfen, wie viele Kinder tatsächlich die Dorfzentren regelmäßig besuchen. Nandri benötigt eine gewisse Mindestanzahl von Kindern, um es auch wirtschaftlich darstellen zu können.
Die Arbeit in den Dörfern ist vergleichbar. Einige heben sich positiv heraus, andere haben Schwierigkeiten.
Das liegt unter anderem daran, dass Eltern ihre Kinder nicht in die Betreuungszentren schicken, weil sie selbst den Wert von Bildung nicht kennen. Der Vorstand versucht Lehrer und die Sozialarbeiter dahingehend zu unterstützen, letztendlich liegt die Entscheidung aber bei den Eltern.
Schön ist zu sehen, wenn ehemalige Schüler, die heute studieren, kommen und zu den Kindern sprechen. Das gibt Hoffnung.
Auch gibt es Kinder, die z.B. schwer krank waren und die von Nandri unterstützt und operiert werden konnten. Sie sind nun gesund und haben die Möglichkeit, ein selbstständiges Leben zu führen.
Auch dafür Danke.
Was macht der Vorstand? Natürlich spielen Darbietungen der Schüler eine Rolle, um zu sehen, wie die Kinder sich entwickeln. Aber dann fängt die eigentliche Arbeit erst an.
Anwesenheiten werden geprüft. Kommen Kinder nicht regelmäßig, wird versucht ein Gespräch mit den Eltern zu bekommen. Hier stehen die Sozialarbeiter helfend zur Seite.
Es wird mit den Lehrern gesprochen. Wie fühlen sie sich und wie sehen sie die Entwicklung der Kinder. Benötigtigen die Lehrer eventuell noch Unterstützung. In einigen Centern gab es neues Personal, wo seitens des Vorstands nochmal genauer hingeschaut werden muss.
Dann wird mit jedem einzelnen Kind gesprochen. Wie geht es dem Kind, wie ist die familiäre Situation, wie geht es gesundheitlich, was macht die Schule. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, ist aber wichtig, da jedes Kind gesehen wird.
Die Anwesenheitslisten der Kinder sind sehr wichtig, um zu prüfen, wie viele Kinder tatsächlich die Dorfzentren regelmäßig besuchen. Nandri benötigt eine gewisse Mindestanzahl von Kindern, um es auch wirtschaftlich darstellen zu können.
Die Arbeit in den Dörfern ist vergleichbar. Einige heben sich positiv heraus, andere haben Schwierigkeiten.
Das liegt unter anderem daran, dass Eltern ihre Kinder nicht in die Betreuungszentren schicken, weil sie selbst den Wert von Bildung nicht kennen. Der Vorstand versucht Lehrer und die Sozialarbeiter dahingehend zu unterstützen, letztendlich liegt die Entscheidung aber bei den Eltern.
Schön ist zu sehen, wenn ehemalige Schüler, die heute studieren, kommen und zu den Kindern sprechen. Das gibt Hoffnung.
Auch gibt es Kinder, die z.B. schwer krank waren und die von Nandri unterstützt und operiert werden konnten. Sie sind nun gesund und haben die Möglichkeit, ein selbstständiges Leben zu führen.
Auch dafür Danke.
Ein weiteres wichtiges Projekt ist die Little Flower Highschool, die seit zwei Jahrzehnten von Nandri unterstützt wird. Hierbei handelt es sich es sich um eine Schule mit Internat. Es werden Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse unterrichtet und betreut.
Auch hier gibt es immer wieder Herausforderungen.
Wie in den Dörfern spricht der Vorstand mit den Schülern, Lehrerinnen und dem Schulleiter Arputham.
Gleichzeitig werden die Gebäude besichtigt und eventuelle Mängel beseitigt. In diesem Zusammenhang fiel auf, dass der Computerraum nicht ausreichend genutzt wurde. Christian Wagner und eine junge Lehrerin, die Mathe und Informatik unterrichtet, haben alles auf den Kopf gestellt und richtig aufgeräumt. Wichtig hier ist, dass ein zukunftsweisender Unterricht erteilt werden kann und alle Geräte funktionieren. Auch eine Fortbildung für die junge Lehrerin ist angedacht. Eine sehr gute Aktion.
Weiterhin fiel auf, dass das Haus der Jungen nicht in einem so guten Zustand ist wie das Haus der Mädchen. Die Ventilatoren waren mutwillig zerstört worden. Diese wurden daraufhin abgebaut und werden fehlen.
Um hier eine Lösung zu finden, wurde vorgeschlagen, dass ein männlicher Betreuer /Lehrer (auch für nachts) hilfreich sein könnte.
Eine andere Baustelle für uns ist, dass in der Küche mit Holz gekocht wird und das gesundheitsgefährdend für die Köchinnen sein könnte. Ein Gasherd wurde bisher von den Köchinnen aus Angst vor möglicher Explosion abgelehnt.
Wir sehen das aus unserer westlichen Sichtweise. Nicht jeder Vorschlag kann daher ungesetzt werden. Der Vorstand bleibt dran.
Interessant war auch das Gespräch mit den Studenten, die von Nandri nach ihrem erfolgreichen Schulabschluss gefördert werden. Auch da wurde sehr genau hinterfragt, wie es ihnen geht und ob sie Unterstützung brauchen.
Wie gesagt, es gibt viel zu tun. Es ist ein Besuch, der mit viel Arbeit und Herzblut einhergeht. Vielen Dank dafür.
Vielen Dank auch an Francis, Arputham und ihre Teams für ihren unerlässlichen Einsatz.
Unsere letzte Station war das Shelter of Safety Home für Frauen in Madurai. Auch wieder ein ganz besonderer Ort. Glory, die dortige Sozialarbeiterin, hat das Haus aus eigenen Mitteln und lokalen Spenden aufgebaut. Nandri unterstützt seit einigen Jahren die Hälfte der Betriebskosten des Frauenhauses. Um darüber hinaus in den Genuss staatlicher Förderungen zu kommen, werden große Anforderungen an das Frauenhaus gestellt:
- Ein neues Küchenhaus. Als wir ankamen, wurde gerade die Decke gegossen. Ein Fest für die Männer.
- Glory plant ein Mutter-Kind Haus, das liegt allerdings noch in den Sternen.
Eine wunderbare Arbeit, die hier geleistet wird. Hoffentlich kann Nandri hier weiter unterstützen.
Alles in allem waren es sehr schöne, manchmal auch sehr beklemmende Momente. Überzeugt haben mich die Projekte zu 100 Prozent. Ebenfalls die hingebungsvolle Arbeit des Vorstandes. Ich war unterwegs mit Dr. Steffen Roehn und Claudia Roehn, Anita und Christian Wagner. Macht weiter so, ich kann euch nur bewundern.
Eines weiß ich genau. Mit den Patengeldern und den Spenden wird sorgfältigst umgegangen und immer wird alles genau hinterfragt. Die Reisen werden selbstverständlich aus eigener Tasche bezahlt. Ihr und mein Geld kommen also an.
Ich habe mich übrigens für ein weiters Patenkind entschieden. Und Sie? Helfen Sie mit!
„Danke“ – Nandri (Tamil: நன்றி)
Elke Merswolken