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Nandri Kinderhilfe e.V.

Ein neues Nandri-Dorfzentrum entsteht in Veeranakunnam

Gerade mal fünf Jahre ist es her, dass wir unsere Unterstützung in dem bettelarmen Irulardorf Veeranakunnam begonnen haben (siehe hier). Wir haben damals das Dorfzentrum provisorisch im Tempel der Dorfgemeinschaft eingerichtet.

Shamina und ihr Baby – ihre Geschichte

Heute berichten wir von einer jungen Frau, nennen wir sie Shamina, ihren richtigen Namen nutzen wir auf ihren Wunsch hin nicht. Shamina ist 20 Jahre alt und stammt aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Madurai. Sie verlor ihre Mutter, als sie in der vierten Klasse war.

Erfolgreiches Benefiz Konzert in Steinbach

Der Saal der Kirchengemeinde St. Bonifatius in Steinbach/Taunus war gut gefüllt. Rund 150 Menschen haben die Gelegenheit genutzt, das wunderbare Frühlingswochenende mit schönen Melodien ausklingen zu lassen.

Besuch von Nandri Freunden bei der Little Flower High School

Blog-Archiv 2. Dezember 2024Mehr lesen… 8. Oktober 2024Mehr lesen… 25. September 2024Mehr lesen… 7. Juni 2024Mehr lesen… 22. April 2024Mehr lesen… 18. März 2024Mehr lesen… 26. Februar 2024Mehr lesen… 26. Februar 2024Mehr lesen… 26. Februar 2024Mehr lesen… 25. Februar 2024Mehr lesen… 24. Januar 2024Mehr lesen… 15. Januar 2024Mehr lesen… 12. Dezember 2023Mehr lesen… 13. November 2023Mehr lesen… 13. Oktober 2023Mehr lesen… 14. September 2023Mehr lesen… 14. August 2023Mehr lesen… 26. Juni 2023Mehr lesen… 12. April 2023Mehr lesen… 27. Februar 2023Mehr lesen… Mehr laden… Besuch von Nandri Freunden bei der Little Flower High SchoolGrosses Wiedersehen in der Little Flower School Anja Herde im März 2024 Nach langen fünf Jahren war es endlich soweit! Ich konnte endlich wieder die Little Flower School besuchen, in der ich von Ende 2018 bis Anfang 2019 für 4 Wochen ehrenamtlich als Helferin engagiert war. Nach so langer Zeit habe ich mich riesig gefreut, alle wieder zu sehen! Es war wie zu Hause ankommen 🙂 Einiges hat sich geändert. Manche Lehrerinnen und Schüler/innen nicht mehr an der Schule , dafür gibt es neue Lehrerinnen. Und es wurde ein neues Schulgebäude gebaut, das mit richtigen Betten und sogar einem Fernseher ausgestattet ist. Im Rahmen einer spirituellen Indienreise, die ich im Dezember 2023 für zwei Kolleginnen organisiert habe, sind wir auf der Durchreise an der Schule gestoppt und hatten die Gelegenheit für kurze Zeit in das Schulleben einzutauchen. Wir wurden von den Kindern mit klassischen indischen Tänzen begrüsst, die sie extra vorher einstudiert hatten. Einige sind mit ihrem Talent richtig aufgefallen. Was für eine Freude! Danach sind wir mit Charles auf einen Markt gefahren, um Obst für einen Obstsalat als Dessert für das Mittagessen der Kinder zu kaufen. Wir durften sogar die Mahlzeiten ausgeben und konnten danach selbst das leckere, indische Essen geniessen. Meine zwei Begleiterinnen waren sehr angetan von der Motivation der Schüler/innen und dem Engagement aller Schulangestellten und dem Schulleiter Arput, der uns im Anschluss durch die Schule führte. Dort konnten wir auch sehen, wie viel Schäden der Zyklon im November 2023 in der Schule angerichtet hat. Sehr traurig! Meine Begleiterinnen, die jeweils aus Deutschland und der Schweiz kommen, waren auch berührt zu sehen, wie wenig die Kinder besitzen. Kein Vergleich zum westlichen Standard. Und trotzdem machen sie das Beste daraus. Mir war und ist es ein Anliegen, meine Begleiterinnen für die Situation der ärmeren Bevölkerungsschichten Indiens zu sensibilisieren und dafür, wie wichtig es ist, in die Bildung dieser Kinder zu investieren. Denn sie sind die Zukunft Indiens. Einem Indien als aufstrebende Weltmacht, die es gerade noch verpasst, ihrer Verantwortung hier wirklich gerecht zu werden. Um so dankbarer bin ich der Nandri Kinderhilfe, allen voran Monika Gerbas, dass sie sich hierfür unermüdlich schon seit über 25 Jahren einsetzt und Kinder aus benachteiligten Familien in der Little Flower School für eine bessere Zukunft lernen dürfen. Ich freue mich, hoffentlich bald wieder die Schule besuchen zu können und mit einer Spende, in welcher Form auch immer, einen kleinen Beitrag leisten zu können. Von Herzen Danke und viele Grüsse,Anja Herde

Das Frauenhaus in Madurai hilft dauerhaft 50 Frauen

Das Frauenhaus in Madurai hilft dauerhaft 50 Frauen – Patenbericht Februar 2024 Wir freuen uns auf den Besuch des Shelter Homes nach eineinhalb Jahren. Der Campus hat sich gut entwickelt: Ein großzügig angelegter Garten für ganz viele Tiere (Hühner, Gänse, Enten, Puten, Ziegen, ein Pferd) und einen tollen Gemüsegarten, wo Kohl, Tomaten, Brinjal und vieles mehr gedeiht. Die Terrasse unter dem Blechdach ist ein idealer Aufenthaltsraum zum Handarbeiten, Tanzen, Singen und Essen. Auch „administrativ“ gibt es große Fortschritte: Alle notwendigen Zertifikate der Behörden hängen stolz an der Wand im Büro. Die aktuell ca. 50 „Inmates“ werden von sechs Vollzeitangestellten betreut. Wir freuen uns ganz besonders, die junge Psychologin Hema wieder zutreffen. Sie hat ein besonderes Geschick im Umgang mit den psychisch labilen Frauen, immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht und in den Augen. Wir haben den Eindruck, dass viele Bewohner Fortschritte gemacht haben, entweder haben sie es ganz in das „normale“ Leben zurückgeschafft, manche sind ruhiger und gelassener geworden. Das zeigt das gute Engagement und Konzept der Betreuung. Aber gerade bei den neuen Zugängen sieht man die ganze Problematik: totale Depression, starke Aggression, völlige Apathie oder wildes Aufgedrehtsein – alles dabei. Die Schicksale rühren uns an und machen sehr nachdenklich. Der Fortschritt ist sehr sichtbar, Nandri hat gut daran getan, hier zu unterstützen! Allerdings fehlt es Glory an allen Ecken und Enden an Mitteln. Wir unterstützen sie mit neuen abschließbaren Schränken für den Schlafraumen. Toll, dass wir mit einem begrenzten Budget so viel Gutes erreichen können. Glory und Emmanuel sind gute und verlässliche Projektpartner. Claudia und Steffen Roehn, Februar 2024

Die Irular-Dörfer und ihre Kinder entwickeln sich

Die Irular-Dörfer und ihre Kinder entwickeln sich – Patenbericht Februar 2024Die Dorfzentren in den Irular-Dörfer sind eine wichtige und nachhaltige Errungenschaft von Nandri. Wir betreuen in unseren sechs Dörfern ca. 200 Kinder mit insgesamt 20 Lehrerinnen / Köchinnen. Damit geben wir ganzen Dörfern Entwicklungsperspektiven und gelten als verlässliche und gute Partner vor Ort. Unsere Sozialarbeiter sind Lehrer für die Ärmsten, Kümmerer für Kinder, die nicht in die Schule gehen wollen und Ansprechpartner für Eltern in Not, z.B. weil sie einen Ehepartner durch einen Schlangenbiss verloren haben oder schlimm erkrankt sind. Sie versuchen zu helfen, wo es geht; Nandri hat z.B. einen kleinen Notfonds für medizinische Nothilfe eingerichtet. Kollamedu Das Lehrerinnen Team macht einen tollen Job: Wir bekommen physikalische Experimente mit Solarenergie und einen Ei-Ausbrüter zu sehen. Die jüngeren Kinder zeigen mit dem von Lehrerinnen gebastelten Schulmaterial ihre Fortschritte. Es macht große Freude das zu sehen. Die Köchin versorgt die mehr als 40 Kinder seit langen Jahren. Wir lernen Matesh (10. Klasse, Bild rechts) kennen, der sich die Experimente ausgedacht und mit einem Jungen-Team umgesetzt hat. Er will in die Softwareindustrie und er bekommt von uns einen Laptop. Leider ist das Vordach des Dorfzentrums leck und kaputt. Auch hier suchen wir Spender, die uns helfen, die 2.000€ für eine Reparatur aufzubringen. Die aktuell ca. 50 „Inmates“ werden von sechs Vollzeitangestellten betreut. Wir freuen uns ganz besonders, die junge Psychologin Hema wieder zutreffen. Sie hat ein besonderes Geschick im Umgang mit den psychisch labilen Frauen, immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht und in den Augen. Puthur Die Lehrer-Schwestern Lumina und Famina haben die Kinder bestens vorbereitet. Nach Schulklassen sortiert zeigen die ca. 20 Kinder ihre Experimente, Lehrinhalte und kleinen Projekte. Viele tun das mit lauter Stimme und Selbstbewusstsein. Die Lehrerinnen sind hier nun seit mehr als 10 Jahren tätig. Dies tut den Kindern sehr gut und auch die Unterstützung durch die Dorfgemeinschaft ist vorbildlich. Als wir mit den Kindern unterwegs sind, zeigen sie uns Vögel, Schlangen und eine tolle Natur im Umfeld des Dorfes. Iynesh Wir entdecken den kleinen Iynesh (5 Jahre), der eine schlimme Fehlstellung beider Füße hat; er kann nur auf den Ballen laufen. Wir werden versuchen, für ihn einen Paten und Spender zu finden, um die notwendige medizinische Behandlung zu finanzieren. Thondamanallur Wir erleben die übliche Problematik: Lehrer:innen ändern ihre Lebenplanung oder zeigen sich mit der Situation mit den Irular-Kindern überfordert und stehen nicht mehr zur Verfügung, somit müssen wir reagieren: Wir haben einen ehemaligen Lehrer wieder angestellt, der uns vor einige Zeit verlassen hatte und jetzt frisch verheiratet ist. Er ist ein wichtiger Mentor für die Vorbereitung der Schüler auf die Prüfungen der 12. Klasse. Seine junge Frau wird uns auch als Lehrerin unterstützen, eine durchaus gute Lösung! Lehrerin Abinaya Und, wir konnten bei unserem Besuch eine weitere Lehrerin gewinnen – Abinayah, sie kommt aus diesem Dorf, hat dort die 12. Klasse abgeschlossen und jetzt einen 2-Jahreskurs für Nursing Assistant abgeschlossen. Also Nachwuchs aus der eigenen Förderung! Die mehr als 40 Kinder kommen zahlreich und rege zum Center, sehen aber etwas vernachlässigt aus. Einige Eltern kümmern sich wenig, wir sprechen mit ihnen beim Dorfrundgang. Aber auch hier zeigen die Kinder, was sie gelernt haben. Die Lernmaterialien erkennen wir aus den anderen Dörfern wieder. Das Summercamp für die Lehrer und die von Kalaiselvi betriebene WhatsApp Gruppe zeigt also ihre positive Wirkung. Beeindruckt hat uns Madhan Kumar, der an seinem Traum Astronaut zu werden durch gute schulische Leistungen und Interesse an Naturwissenschaft arbeitet Veeranakunnam Das ärmste (und jüngste) unserer Nandri-Dörfer überrascht uns an einem schönen Sonntag mit sauber gekleideten Kindern. Ca. 30 sind heute gekommen, die auch regelmäßig die Nachhilfe besuchen. Die Lehrerinnen begrüßen uns und die Kinder führen die Lernergebnisse vor. Auch wenn sie weit hinter Puthur zurück liegen, sind die Fortschritte klar sichtbar. Eine besonders schöne Geschichte ist die von der Aushilfslehrerin Mageshwari: Sie hatte vergangenes Jahr die Schule in der 10. Klasse verlassen und ihre Zukunft weggeworfen. Monika und Francis haben sich mächtig ins Zeug gelegt, sie zu retten. Und siehe da, sie hilft jetzt der etablierten Lehrerin aus und geht ab Sommer wieder auf die Schule. Es gilt, um jedes Leben zu kämpfen. Ein ergreifender Moment ist es, die kleine Indhu nach ihrer OP wiederzusehen. Die Beine sehen deutlich besser aus und der Rest wird sich hoffentlich auswachsen, sodass es ohne weitere OP funktionieren könnte. Stolz zeigt sie uns ihr Bett und spielt mit den anderen. Als wir die von ihrem Paten gesponserten Kuchen zum ‚Cake Cutting‘ bringen, platzt sie fast vor Stolz und Freude! Beim Gang durch das Dorf fällt uns wieder die extreme Armut auf. Und leider lassen sich auch immer noch nicht alle Eltern überzeugen, Ihre Kinder zur Schule und in die Tuition zu schicken. Beim abschließenden ‚Sit in‘ mit den 12 Müttern, die ihre Kinder immer regelmäßig in Schule und Tuition senden, merken wir ihre Unterstützung. Das wird auf Dauer auch die anderen überzeugen. Es ist ein Marathonlauf.Sirupinayur Wie immer ein fröhlicher und warmer Empfang durch die Kinder und die Lehrerinnen. Das neue Zentrum hat sich gut entwickelt und gibt jetzt oft mehr als 20 Kindern ein regelmäßiges Zuhause für die Nachmittagsstudien. Wir bekommen die Lehrmaterialien von den Kindern demonstriert, die Bandbreite der Darbietungen reicht von gutem Englisch bis zu gar keinem Englisch. Auch Experimente und ein Modell des Sonnensystems wird stolz vorgeführt. Dies alles entspricht deutlich besser unserem Anspruch an gute Bildung als die früheren Darbietungen von Bollywood-Songs. Dass die zwei Lehrerinnen nun schon länger hier wirken, tut den Kindern und der Nachhilfe sehr gut. Wir konnten auch eine Mutter dafür gewinnen, den Kindern in Zukunft abends ein ordentliches Abendessen zu kochen, sodass die Kinder mehr als nur die üblichen Snacks bekommen. Es sind ca. 10 Mütter den ganzen (Sonn)Tag bei uns, die Unterstützung der Einwohner des kleinen Dorfes ist gut. Nur ein Patenkind findet das Fischen am Nachmittag so viel besser als den Unterricht, dass er nicht regelmäßig kommt. Wir führen ein deutliches Gespräch mit der Mutter und ihm und hoffen auf Besserung. Irular haben eine uns sehr

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